crossinx auf dem
E-Rechnungsgipfel in Bonn

Ist die Verpflichtung der Kommunen Rechnungen elektronisch zu empfangen erst der Anfang? Kommen auch in Deutschland Clearance Modelle wie in Italien?

Unser Gründer und CEO Marcus Laube im Experten-Talk

Die Verpflichtung der Kommunen ab 2010 Rechnungen elektronisch zu empfangen

Der diesjährige E-Rechnungsgipfel (03. und 04. Juni, Bonn) stand ganz im Zeichen der ab April 2020 greifenden Verpflichtung für Kommunen, elektronische Rechnungen zu empfangen. Über die verschiedenen Präsentationen wurde ein umfassender Überblick zu den aktuellen Gesetzesgrundlagen, technischen Lösungen und Praxisbeispielen gegeben. Über unseren Partner GiroSolution konnten wir mit vielen Kommunen über den S-RechnungsService sprechen, der die Kommunen beim Empfang elektronischer Rechnungen unterstützt. Die Gespräche fanden sowohl am Stand von GiroSolution statt, als auch im Nachgang zum Vortrag von Volker Müller, Geschäftsführer der GiroSolution zum Thema „E-Rechnung ist einfach! Mit dem Sparkassen-Rechnungs-Service wird jede Rechnung zur E-Rechnung“.

Clearance-Modelle für den Rechnungsaustausch in Deutschland

Im Experten-Talk hat Marcus Laube (Gründer crossinx und Vorstand des Verbandes elektronische Rechnungen) dann über die Frage „Clearance-Modelle für den Rechnungsaustausch in Deutschland: Bloß eine Frage des Wann, nicht des Ob?“ mit hochrangigen Gästen diskutiert. Experten aus Ländern wie Italien und Österreich waren dabei genauso vertreten wie Experten aus dem Bundeszentralamt für Steuern. Schließlich war man sich einig, dass Modelle wie in Italien, bei denen alle Rechnungen über eine zentrale Plattform laufen müssen um die Mehrwertsteuer geltend machen zu können, in einigen Jahren evtl. auch in Deutschland eingeführt werden können. Bei einer globalen Mehrwertsteuer-Lück von ca. 500 Mrd. € ist generell die Motivation von Finanzverwaltungen hoch, solche Modelle wie in Italien aber auch Südamerika einzuführen.

Wie erfüllt der S-RechnungsService die rechtlichen Anforderungen zum Empfang elektronischer Rechnungen?

Schlussendlich wurde von Marcus Laube auch präsentiert, wie die Kommunen über den S-RechnungsService die rechtlichen Anforderungen zum Empfang elektronischer Rechnungen erfüllen können. Dabei unterstützt crossinx nicht nur den Empfang der neuen Standard Datenformate XRechnung und ZugFeRD 2.0, sondern gibt über eine Europa-Garantie auch die Möglichkeit, andere Datenformate, die der Europäischen Norm entsprechen (z.B. aus anderen Ländern) zu verarbeiten. Dabei kann auch der zertifizierte PEPPOL Access Point von crossinx genutzt werden. Schon heute ist über PEPPOL das Bundesportal bzw. die angebundenen Bundesministerien sowie die Verwaltung des Bundeslandes Bremen erreichbar. Kommunen, die den S-RechnungsService nutzen, können dann automatisch auch Rechnungen über PEPPOL empfangen.